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Schon als Kind kam ich im Allgäu mit der Fliegenfischerei dergestalt in Verbindung, dass ich dem Nachbarn meines Großvaters sonntags morgens, wenn dieser vom Fische fangen kam, die Schnur abwickeln musste, um diese zum Trocknen an eine lange Leiter zu binden. 

Zu dieser Zeit angelten die Dorfhonoratioren (Geschäftsleute, Apotheker, Schullehrer, Doktor) noch mit 4 m Bambusruten. Die Schnüre waren aus Pferdeschwanzhaaren und das Vorfach aus Seidenwurmdarm. Das war die "gute alte Zeit"! Der normale Bürger war aufs Schwarzangeln angewiesen.

Als ich dann Anfang der sechziger Jahre (mit normaler Angel) die Blau im Juni bei einem kolossalen Maifliegenschlupf erlebte, sah ich, wie effizient die Fliege sein kann. Und da war es um mich geschehen. Von diesem Zeitpunkt an war mein fischereilicher Weg vorgezeichnet.

Es folgten zwanzig wunderbare Jahre im Verein an der Murg. Bis Anfang der Siebziger waren die Äschen in der Murg so dominierend, dass beim Preisfischen vom Gewässerwart die Direktive ausgegeben wurde: "Raus mit den Weißfischen, was raus geht!". Schneller, als uns lieb war, raffte 1974 die UDN (ulcerative Dermalnekrose) den kompletten Äschenbestand dahin.

 

Hermann Rebmann
 
Nagold bei Dennjächt
 

Ab Ende 1970 war ich dann regelmäßiger Gast an der Nagold. Dieses unglaublich produktive Gewässer zog mich in seinen Bann.

1994 wurde ich Einwohner von Bad Liebenzell und war dadurch "meiner" Nagold ganz nah. 

Es gelang mir, die Entscheidungsträger der Stadt- und Kurverwaltung von der Fliegenfischerei zu überzeugen. Mir wurde die Bewirtschaftung der Bad Liebenzeller Nagoldstrecke anvertraut. Jahre später kam dann die Kurparkstrecke hinzu. 

Seit dieser Zeit lehre ich Gästen der Stadt Bad Liebenzell den Umgang mit der Fliegenrute.

All die Jahre waren meine, zunächst noch bescheidenen Reisen der werferischen Weiterbildung vorbehalten. Hebeisen/Zürich hieß das Ziel. Ob Toggenburg oder Matrei, ich musste hin. Meinen ersten atlantischen Lachs mit der Fliege fing ich in Screeb-Connemara/Irland. Ja, werferisch komme ich aus der Hebeisenschule.

 

Im Jahre 2000 wollte ich es dann wissen. Wo stehe ich nach knapp 40 Jahren mit der Fliegenrute? Im Internet konnte man ja die Anforderungen einsehen, und so nahm ich ein spezielles Prüfungstraining auf.

Am 25.03.2000 stellte ich mich bei der Stuttgarter Fliegenfischermesse der Prüfung und wurde nach bestandener Prüfung von der FFF-E als geprüfter Flycastinginstruktor zertifiziert. Ich schloss mich der FFF-E an, auch um im Umgang mit Instruktorkollegen die Kameradschaft zu pflegen und mich bei den Meetings weiterzubilden.

Daraufhin folgte die gezielte Unterrichtung und Ausbildung von Fliegenfischern. Ganz besonders viel Freude dabei habe ich, wenn Paare und Jugendliche zu mir kommen. 

Es folgte dann eine Phase des Reisens: Britisch Kolumbien, Russland und mehrere Male Argentinien und Chile.

Die Erfahrung, die ich im Umgang mit unterschiedlich denkenden Menschen gesammelt habe, und mein Wissen kann ich heute in meine Kurse einbringen und so sowohl Anfängern den Einstieg in die vermeintlich schwierige Kunst des Fliegenfischens erleichtern als auch Fortgeschrittenen helfen, Wurffehler zu korrigieren und den Doppelzug und Switch Cast sowie Trickwürfe zu erlernen.

Kommen Sie! Ich möchte sie in meinen Kursen in die Lage versetzen, mit der Fliegenrute an allen Gewässern der Welt erfolgreich mit der Fliege zu fischen.

Hermann Rebmann

 
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